Regelbetrieb (unter Pandemiebedingungen): Gemeinde Kirchardt

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Hauptbereich

Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen

Rechtliche Grundlagen

Grundlage für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen sind die Verordnungen des Landes. 

Da diese sich sehr schnell ändern, hier zwei Links, die zu den jeweils aktuellen Verordnungen führen:

Außerdem gibt es weitere Grundlage von Seiten des Gesundheitsamtes, der Unfallkasse, des Landesjugendamtes und des Gemeindetags. Diese sind meist auf der Seite des Landesjugendamtes zugänglich: 

Bestätigung des Gesundheitszustandes

Auszug aus der aktuellen Konzeption des Kultusminsiteriums: 

"Für den Kita-Betrieb sowie die Kindertagespflege ist wesentlich, dass ausschließlich gesunde Kinder ohne Anzeichen der Krankheit SARS-CoV-2 betreut werden. Häufige Symptome sind Störungen des Geruchs- und Geschmacksinns, Fieber oder Husten. Auch das Personal muss gesund sein, ebenso die Eltern oder andere Personen, die das Kind zur Kinderbetreuung bringen, sowie sämtliche Mitglieder des Hausstandes.

Mit Beginn des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen ab dem 29. Juni 2020 sowie zu Beginn des neuen Kindergartenjahres haben die Eltern und alle Beschäftigten eine entsprechende schriftliche Erklärung abzugeben, die dokumentiert wird".

Hier finden Sie unsere Vorlagen, um eine entsprechende Erklärung abzugeben: 

Erklärung der Erziehungsberechtigten

Diese Erklärung ist nach jeder Ferien-/Schließzeit neu abzugeben. 

Aktuelle Informationen

Aktualisierung der Teststrategie des Landes - 18.11.2020 (9:55)

Die Teststrategie des Landes wurde angepasst. An dieser Stelle zunächst die aktuellen offiziellen Informationen aus dem Kultusministerium: 

Folgende ergänzende Informationen:

  • Die Teststrategie des Landes besteht aus 

    • zwei "Testgutscheinen" für das Personal, die in der Zeit bis zum 10.01.2021 "eingelöst" werden können. Diese stehen in keinem Zusammenhang zu Symptomen oder einem akuten Infektionsgeschehen in einer Einrichtung. Hier geht es im Schwerpunkt um Unsicherheiten im Zuge von privaten Kontakten, insbesondere bei eventuellen Reisen in den Ferienzeiten. Die Testung erfolgt über den Hausarzt. 
    • Testmöglichkeiten im Rahmen eines akuten Infektionsgeschehens in einer Einrichtung. Hier sollen Tests ermöglicht werden, wenn es in einer Einrichtung zu einer Infektion gekommen ist. Das genaue Verfahren ist derzeit unklar, da die Teststrategie des Landes und die Umsetzung auf Landkreisebene sich durchaus unterscheiden und es im Landkreis auch zu raschen Anpassungen kommen kann. Im Falle einer Infektion informiert die Einrichtungsleitung über Testmöglichkeiten. 

  • Unser Personal erhält in den nächsten Tagen ein Anschreiben, mit allen relevanten Informationen und jeweils zwei Testberechtigungen. 
  • Bei entsprechenden Symptomen und nach Befinden des Hausarztes kommt es ggf. auch unabhängig von der Teststrategie des Landes zu Testungen über den Hausarzt. 

Zur Rückkehr aus Risikogebieten - 03.09.2020 (10:37)

Wer aus einem anderen Staat nach Baden-Württemberg einreist, muss die Regelungen der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne (CoronaVO EQ) in der jeweils geltenden Fassung beachten.

Besondere Bestimmungen gelten nach dieser Verordnung für Personen, die aus einem ,"Risikogebiet" einreisen. Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für welche ein erhöhtes Risiko für eine lnfektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) besteht. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des lnnern, für Bau und Heimat. Sie wird durch das Robert Koch-lnstitut auf seiner lnternetseite veröffentlicht.

Personen, die aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise testen zu lassen und sich bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft in Quarantäne zu begeben. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind.

Die Einzelheiten können der CoronaVO EQ entnommen werden.

Vorsorglich ist darauf hinzuweisen, dass bei einem Verstoß gegen die Quarantäne- Auflagen Bußgelder nach dem lnfektionsschutzgesetz drohen.

Konzeption für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen wird erstellt - 30.06.2020 (13:58)

Wenn Sie nach unten scrollen, finden Sie jetzt neu unser Konzept zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen. Es bleibt unklar, wie lange die Pandemie anhält und wie sich deren Verlauf gestalten wird. Derzeit wird von einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen bis August 2021 ausgegangen. 

Diese Langfristigkeit hat uns nun dazu bewogen, die jeweils aktuellen Vorgaben in ein eigenes Konzept zu überführen. Da die Entwicklungen diesbezüglich sehr dynamisch sind, soll dies sozusagen in (fast) Echtzeit auf der Website des Familienzentrums erfolgen. Die Beiträge sind datiert und mit Uhrzeiten versehen. Außerdem wird auf Veränderungen immer auch unter der Rubrik Aktuelle Informationen hingewiesen. So können Sie sich schnell auf den jeweils aktuellsten Stand bringen. 

Um- bzw. Abmelden - 29.06.2020 (9:49)

Die letzten Monate haben einiges an Veränderungen mit sich gebracht, die sicher auch Auswirkungen auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben können. ggf. hat sich auch Ihr Betreuungsbedarf nun geändert und Sie wollen entsprechend die Betreuungszeiten ändern oder sogar von der Betreuung abmelden. 

Hier sind Um- und Abmeldung unter Einhaltung der jeweiligen Fristen möglich. 

Konzept der Gemeinde Kirchardt - Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen

Bis voraussichtlich zum Ende des Betreuungsjahres 2020-2021 wird der Betrieb der Kindertagesbetreuung per Landesverordnung (Corona-Verordnung Kita) geregelt. Somit ist langfristig von einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen auszugehen, der je nach Pandemieverlauf und gemäß des jeweils aktuellen Kenntnisstanden angepasst werden wird. 

In unserer Konzeption Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen finden Sie als Eltern die jeweils gültigen Vorgaben in ihrer Umsetzung in den Kindergärten in Kirchardt. Aufgrund der bisher sehr dynamischen Entwicklung erfolgt deren Präsentation online, sodass zeitnahe Anpassungen erfolgen können. 

Anpassungen in der Konzeption werden unter der Rubrik Aktuelle Informationen angezeigt. 

Weitere Differenzierungen erfolgen durch die Einrichtungen und sind dort in Erfahrung zu bringen. 

Bis zur Erstellung einer eigenen Konzeption für die verlässliche Grundschule/den flexiblen Nachmittag (Kernzeit) gelten die folgenden konzeptionellen Inhalten auch in der verlässlichen Grundschule/dem flexiblen Nachmittag.

Ausschlussgründe - 16.11.2020 (14:19)

Ausgeschlossen laut Corona-VO-Kita (vom 29.06.2020) von der Teilnahme an dem Betrieb der Kindertageseinrichtungen sind Kinder,

  1. die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder
  2. die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur oder Störungen des Geruchs-und Geschmackssinns oder Magen-Darm-Beschwerden aufweisen, oder
  3. deren Erziehungsberechtigte entgegen der Aufforderung der Einrichtung folgende Erklärung nicht vorgelegt haben:

Die Erziehungsberechtigten, deren Kind eine Kindertageseinrichtung besuchen, geben nach Aufforderung durch die Einrichtung eine Erklärung ab, dass

  • nach ihrer Kenntnis ein Ausschlussgrund vorliegt (siehe Absätze 1 und 2),
  • sie die Einrichtung umgehend informieren, sofern sie davon Kenntnis erhalten, dass solche Ausschlussgründe nachträglich eingetreten sind, und
  • sie ihr Kind bei Auftreten von Krankheitsanzeichen während der Betreuung umgehend aus der Einrichtung abholen.

Außerdem müssen die Regelungen der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne (CoronaVO EQ) in der jeweils geltenden Fassung berücksichtigt werden. Personen, die aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise testen zu lassen und sich bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft in Quarantäne zu begeben. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind.

Somit auch ausgeschlossen von der Teilnahme an dem Betrieb der Kindertageseinrichtungen sind Kinder,  die aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben -  bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses.

Als Kindergarten Träger erfolgen zusätzliche Anordnungen: 

  • Wird für eine im Haushalt des Kindes lebende Personen ein Abstrich geplant, bzw. wurde ein solcher angeordnet, darf dieses Kind bis zur Bekanntgabe der Testergebnisse die Betreuung in einer Kindertageseinrichtung und/oder die Betreuungsangebote an der Grundschule nicht in Anspruch nehmen. 
  • Wurde in einem Haushalt eine Quarantäne angekündigt bzw. angeordnet, weil eine Person aus diesem Haushalt als Kontakt der Kategorie 1 eingestuft wurde, dürfen Kinder aus diesem Haushalt vorsorglich kein Betreuungsangebot (Kindertageseinrichtung und/oder der Betreuungsangebote an der Grundschule) der Gemeinde Kirchardt in Anspruch nehmen,

    • bis durch einen Test der als Kontakt 1 ermittelten Person eine Infektion ausgeschlossen werden kann, bzw.
    • bis die als Kontakt 1 ermittelte Person über einen Zeitraum von mindestens 4 Tagen ohne Symptome (Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur oder Störungen des Geruchs- und Geschmackssinns oder Magen-Darm-Beschwerden) geblieben ist. 

Abstand und Maskenpflicht - 09.07.2020 (13:19)

In Zeiten der Pandemie gilt weiterhin: Abstand halten (1,5 Meter) und in öffentlichen Gebäuden Masken tragen. 

Auch wenn in Kindergärten Ausnahmen für Kinder und Fachkräfte gelten, sind alle Eltern und sonstige Personen die unsere Einrichtungen betreten, dazu verpflichtet, jeder Zeit Abstand zu halten und spätestens ab der Eingangstür zusätzlich einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. 

Das Betreten unserer Einrichtungen ohne Mund-Nasen-Schutz ist nicht gestattet. Personen die ohne Maske kommen oder diese nicht (richtig) tragen, dürfen unsere Einrichtungen nicht betreten. Dabei ist auch zu beachten, dass es sich um einen Mund-Nasen-Schutz handelt und nicht nur um einen Mund-Schutz. Masken müssen über Mund und Nase getragen werden. 

Lassen Sie sich also freundlich daran erinnern und nehmen Sie das ernst. Wenn Eltern sich nicht daran halten, kann dies auch zu einen Hausverbot führen bzw. auch eine Abmeldung des Kindes zur Folge haben. 

Fortlaufende Gesundheitsbeurteilung und Meldungen - 06.08.2020 (8:28)

Oberste Priorität im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen hat der Schutz der Gesundheit. Dies macht bei bestehender Pandemielage die beständige Beurteilungen des Gesundheitszustandes des Kindes und seines Umfeldes erforderlich. 

Bei Symptomen

Beim Auftreten von Krankheitssymptomen ist der Gesundheitszustand Ihres Kindes jederzeit neu zu beurteilen. 

Tritt bei Ihrem Kind eines oder mehrere der folgenden Symptome auf

  • Fieber
  • Halsschmerzen, Heiserkeit
  • Akute Atemwegsbeschwerden (z.B. trockener Husten, Kurzatmigkeit, Atemnot)
  • Störungen des Geruchs- und Geschmacksinns 
  • Durchfall, Übelkeit (nicht nahrungsbedingt)

könnte es sich um eine COVID-19 Infektion handeln. 

Tritt eines oder mehrere dieser Symptome auf, darf Ihr Kind nicht mehr in einem Kindergarten oder in einem Angebot der Grundschulbetreuung betreut werden (vgl. §7 Corona VO BW, § 8 CoronaVO-Schule, §6 CoronaVO-KiTa). Das gilt unabhängig davon, ob ein COVID-19 Abstrich durchgeführt wurde. 

Treten diese Symptome erst im Betreuungskontext auf, muss das betreffende Kind sofort isoliert und von den Eltern abgeholt werden. 

Sie als Eltern sollten zunächst telefonisch die behandelnde Ärztin/ den behandelnden Arzt kontaktieren. Diese/Dieser entscheidet über die Notwendigkeit einer Behandlung bzw. eines Abstrichs. Zur Vermeidung einer möglichen Weiterverbreitung einer Infektion sollten unangemeldete Arztbesuche und der Kontakt zu weiteren Personen unterbleiben. Gemäß den aktuellen RKI-Empfehlungen sollten Personen mit den genannten Symptomen auf COVID-19 getestet werden, unabhängig davon, ob ein Kontakt zu einer COVID-19-infizierten Person bestand.

Erst wenn keine Beschwerden mehr vorliegen, kann eine Betreuung wieder in Erwägung gezogen werden. Eine schriftliche Bestätigung Ihrerseits ist erforderlich, in der Sie ggf. auch Angaben zum ärztlichen Urteil/zur Einschätzung des Gesundheitsamtes machen. Hier finden Sie eine Vorlage: 

"Schnupfen"

Wenn eines der folgenden Symptome alleine (das heißt ohne weitere Krankheitszeichen) auftritt, dann weist dies in der Regel nicht auf COVID-19 hin:

  • Schnupfen
  • Kopfschmerzen

In solchen Fällen sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Auch besteht nicht zwangsläufig ein Ausschlussgrund für eine Betreuung. 

Grundsätzlich gilt jedoch: Kranke Kinder gehören nicht in die KiTa oder in die Schule, sondern in die häusliche Fürsorge ihrer Familie. Dies gilt in Zeiten der Corona-Pandemie umso mehr. 

Begründeter Verdachtsfall

Wenn

  • a) Symptome einer COVID-19-Infektion vorliegen

und

  • b) Kontakt zu einem durch einen positiven Test bestätigten COVID-19-Fall bestand oder sich die symptomatische Person in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten hat.

Dann liegt ein begründeter COVID-19-Verdachtsfall vor. Begründete COVID-19-Verdachtsfälle sind dem Gesundheitsamt unverzüglich zu melden. Das Gesundheitsamt wird Sie in diesem Fall über die erforderlichen weiteren Maßnahmen wie z.B. Quarantäne informieren und beraten. Ferner müssen dem Gesundheitsamt umgehend die Daten aller Kontaktpersonen übermittelt werden.

Quarantäne und Abstriche

Einschlägige Erfahrungen haben gezeigt, dass durch schnelles Handeln Infektionen und flächendeckende Quarantänemaßnahmen verhindert werden können, wenn in folgenden Fällen eine unverzügliche Meldung an den Kindergarten erfolgt und/oder das Kind nicht mehr betreut wird: 

  • Für im Haushalt des Kindes lebende Personen ist ein Abstrich geplant bzw. angeordnet worden. 
  • Im Haushalt des Kindes lebende Personen befinden sich in Quarantäne.