Regelbetrieb (unter Pandemiebedingungen): Gemeinde Kirchardt

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Hauptbereich

Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen

Rechtliche Grundlagen

Grundlage für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen sind die Verordnungen des Landes. 

Da diese sich sehr schnell ändern, hier zwei Links, die zu den jeweils aktuellen Verordnungen führen:

Außerdem gibt es weitere Grundlage von Seiten des Gesundheitsamtes, der Unfallkasse, des Landesjugendamtes und des Gemeindetags. Diese sind meist auf der Seite des Landesjugendamtes zugänglich: 

Bestätigung des Gesundheitszustandes

Auszug aus der aktuellen Konzeption des Kultusminsiteriums: 

"Für den Kita-Betrieb sowie die Kindertagespflege ist wesentlich, dass ausschließlich gesunde Kinder ohne Anzeichen der Krankheit SARS-CoV-2 betreut werden. Häufige Symptome sind Störungen des Geruchs- und Geschmacksinns, Fieber oder Husten. Auch das Personal muss gesund sein, ebenso die Eltern oder andere Personen, die das Kind zur Kinderbetreuung bringen, sowie sämtliche Mitglieder des Hausstandes.

Mit Beginn des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen ab dem 29. Juni 2020 sowie zu Beginn des neuen Kindergartenjahres haben die Eltern und alle Beschäftigten eine entsprechende schriftliche Erklärung abzugeben, die dokumentiert wird".

Hier finden Sie unsere Vorlagen, um eine entsprechende Erklärung abzugeben: 

Erklärung der Erziehungsberechtigten

Diese Erklärung ist nach jeder Ferien-/Schließzeit neu abzugeben. 

Aktuelle Informationen

Zur Rückkehr aus Risikogebieten - 03.09.2020 (10:37)

Wer aus einem anderen Staat nach Baden-Württemberg einreist, muss die Regelungen der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne (CoronaVO EQ) in der jeweils geltenden Fassung beachten.

Besondere Bestimmungen gelten nach dieser Verordnung für Personen, die aus einem ,"Risikogebiet" einreisen. Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für welche ein erhöhtes Risiko für eine lnfektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) besteht. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des lnnern, für Bau und Heimat. Sie wird durch das Robert Koch-lnstitut auf seiner lnternetseite veröffentlicht.

Personen, die aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise testen zu lassen und sich bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft in Quarantäne zu begeben. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind.

Die Einzelheiten können der CoronaVO EQ entnommen werden.

Vorsorglich ist darauf hinzuweisen, dass bei einem Verstoß gegen die Quarantäne- Auflagen Bußgelder nach dem lnfektionsschutzgesetz drohen.

Aktualisierungen - 06.08.2020 (9:08)

Wir haben unsere Konzeption zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen um den Konzeptbaustein Ausschlussgründe ergänzt (siehe unten). 

Außerdem wurde die Bestätigung des Gesundheitszustandes im Bereich Kindergarten überarbeitet. 

Auch der Konzeptbaustein Beurteilungen des Gesundheitszustandes wurde aktualisiert (siehe unten). Wir unterscheiden jetzt die Gesundheisterklärung und die fortlaufende Gesundheitsbeurteilung. 

Zur Teststrategie des Landes zum Ende der Ferien - 03.08.2020 (10:24)

Folgende allgemeine Informationen für unsere Angestelleten in Schule, Schulkindbetreuung und Kindergärten werden zur Verfügung gestellt:

Das Schreiben aus dem Ministerium vom 29.07.2020

Das Merkblatt zur Teststrategie 

Eine Mustervorlage: Test-Berechtigung 

In der Teststrategie wird geregelt, wie Beschäftigte in den Kindertageseinrichtungen und Schulen sich freiwillig und kostenlos testen lassen können (weiterführende Informationen finden Sie auf der Website www.familie-Kirchardt.de). Neben den Lehrkräften und Pädagogischen Fachkräften sind auch Hausmeister, Reinigungskräfte und Betreuungspersonal ausdrücklich in dieses Konzept integriert. Ziel ist es, dass eventuelle Infektionen während der Urlaubszeit sich nicht auf die Einrichtungen auswirken.

Warum gibt es diese Tests?

Nach Ende der Urlaubs- bzw. der Ferienzeit kann insbesondere bei aus dem Ausland zurückkehrendem Personal ein erhöhtes Risiko einer „Einschleppung“ von SARS-CoV-2 lnfektionen in die jeweilige Einrichtung bestehen. Das will die Landesregierung verhindern. Daher dürfen Sie sich vorsorglich maximal zweimal kostenfrei testen lassen - auch wenn keine Symptome (wie z. B. Fieber, Atemnot) vorliegen. Diese Tests sind freiwillig, Sie müssen sich daher nicht testen lassen.

Wann darf ich mich testen lassen?

Sie dürfen sich zwischen dem 17. August 2020 und dem 30. September 2020 maximal zweimal kostenfrei testen lassen, auch wenn keine Symptome vorliegen.

Was kostet das?

Diese beiden Tests sind für Sie kostenfrei. Die Kosten übernimmt das Land Baden-Württemberg.

Wo darf ich mich testen lassen?

Bitte vereinbaren Sie mit Ihrem Hausarzt einen Termin für diesen Test. Ihr Hausarzt muss eine Kassenzulassung haben, ansonsten kann das Land die Kosten für den Test nicht übernehmen. Da diese Tests freiwillig sind, sind sie außerhalb der Dienstzeit vorzunehmen. Das Testergebnis erhalten Sie in der Regel innerhalb weniger Tage.

Was muss ich beim Test beachten?

Für den Testtermin benötigen Sie ein Berechtigungsformular. Nur wenn Sie dieses abgeben, ist der Test für Sie kostenfrei. Das Kultusministerium empfiehlt, diese Formulare auf Wunsch an die Beschäftigten auszugeben. Wir gehen einen Schritt weiter und legen diesem Schreiben schon einmal ein Formular für Sie bei. So können Sie nach den Ferien auch spontan einen Testtermin vereinbaren. Das Formular für einen zweiten Test erhalten Sie dann bei Bedarf im Personalamt (Rathaus Kirchardt).

Die verantwortlichen Ministerien würden sich freuen, wenn Sie Bescheid geben, ob Sie diese kostenlosen Tests genutzt haben. Dies können Sie ab Beginn der Testungen am 17. August 2020 im Internet unter www.gesundheitsamt-bw.de/lga/umfrage machen. Der Datenschutz wird gewahrt.

Wie verhalte ich wenn Symptome vorliegen?

Wenn bei Ihnen folgende Symptome auftreten:

  • Fieber
  • Halsschmerzen, Heiserkeit
  • Akute Atemwegsbeschwerden (z.B. trockener Husten, Kurzatmigkeit, Atemnot)
  • Störungen des Geruchs- und Geschmacksinns
  • Durchfall, Übelkeit (nicht nahrungsbedingt)

sollten Sie Kontakt mit Ihrem behandelnden Hausarzt aufnehmen und das weitere Vorgehen dort abklären. Über einen Test nach dem 30. September entscheidet Ihr behandelnder Hausarzt.

Testungen bei Auftreten eines COVID-19 Erkrankungsfalles

Bei Auftreten eines SARS-CoV-2-Falles in einer Einrichtung werden im Rahmen der Ermittlungen des zuständigen Gesundheitsamtes die Kontaktpersonen entsprechend der lntensität des Kontaktes kategorisiert. Enge Kontaktpersonen (Kategorie 1) werden unabhängig vom Vorliegen von Symptomen auf SARS-CoV-2 untersucht, und es wird eine 14tägige Quarantäne angeordnet. Alle übrigen dort betreuten bzw. tätigen Personen können sich freiwillig testen lassen. Dies gilt unabhängig davon, ob sie zuvor unmittelbar in Kontakt mit der infizierten Person standen oder nicht und unabhängig vom Vorliegen von Symptomen.

Konzeption für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen wird erstellt - 30.06.2020 (13:58)

Wenn Sie nach unten scrollen, finden Sie jetzt neu unser Konzept zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen. Es bleibt unklar, wie lange die Pandemie anhält und wie sich deren Verlauf gestalten wird. Derzeit wird von einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen bis August 2021 ausgegangen. 

Diese Langfristigkeit hat uns nun dazu bewogen, die jeweils aktuellen Vorgaben in ein eigenes Konzept zu überführen. Da die Entwicklungen diesbezüglich sehr dynamisch sind, soll dies sozusagen in (fast) Echtzeit auf der Website des Familienzentrums erfolgen. Die Beiträge sind datiert und mit Uhrzeiten versehen. Außerdem wird auf Veränderungen immer auch unter der Rubrik Aktuelle Informationen hingewiesen. So können Sie sich schnell auf den jeweils aktuellsten Stand bringen. 

Um- bzw. Abmelden - 29.06.2020 (9:49)

Die letzten Monate haben einiges an Veränderungen mit sich gebracht, die sicher auch Auswirkungen auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben können. ggf. hat sich auch Ihr Betreuungsbedarf nun geändert und Sie wollen entsprechend die Betreuungszeiten ändern oder sogar von der Betreuung abmelden. 

Hier sind Um- und Abmeldung unter Einhaltung der jeweiligen Fristen möglich. 

Möglichst konstante Gruppen in Grundschule und Grundschulbetreuung - 29.06.2020 (9:14)

Die Konzeption für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen sieht für die Grundschulen folgendes vor: 

Es ist auf eine möglichst konstante Klassenzusammensetzung zu achten. Nach Möglichkeit sollte eine Lehrkraft bzw. ein festes Lehrkräfteteam den Unterricht einer Klasse abdecken. Dabei ist die feste Gruppenzusammensetzung soweit als möglich einzuhalten (Konzept zur Rückkehr zu einem Regelbetrieb an Grundschulen vom 16. Juni 2020, Nr. 3).

Was die den Unterricht ergänzende Betreuung betrifft, wird folgendes ausgeführt: 

Um eine verlässliche Betreuungszeit an der Grundschule zu gewährleisten, können unterschiedliche Aspekte erforderlich sein: die Unterrichtszeit, eventuell eine ergänzende Lernzeit, Betreuungsangebote der verlässlichen Grundschule oder der Hort an der Schule (für die der Schulträger verantwortlich ist). Ganztagsschulen sollen ihr Angebot möglichst umfassend vorhalten. Bedarf es aus organisatorischen Gründen einer Veränderung in der Zusammensetzung der Gruppen, so ist auch hier konstant vorzugehen, damit Kontakte bei Bedarf möglichst gut nachvollzogen werden können (Konzept zur Rückkehr zu einem Regelbetrieb an Grundschulen vom 16. Juni 2020, Nr. 6).

Der Gemeindetag (als Vertreter der kommunalen Träger im Land) ergänzt hierzu: 

Betreuungsgruppen werden sehr häufig anders zusammengesetzt sein, als die Schulklassen selbst, weil in der Regel Kinder aus verschiedenen Grundschulklassen zusammengezogen werden. Eine klassenübergreifende Betreuungsgruppe sowie Veränderung der Zusammensetzung der Gruppe gegenüber der Zeit vor Corona sind jedoch nicht ausgeschlossen. Die Gruppen, die sich jeweils zusammenfinden, sollen möglichst konstant praktiziert werden, Neuaufnahme sind dennoch möglich. Wesentlich ist es letztendlich, dass im Falle einer Infektion die Zusammensetzung der Gruppen nachvollziehbar ist.

Ziel der möglichst konstanten Trennung der Gruppen ist es, Infektionsketten zu unterbrechen und besser nachvollziehen zu können. Die Formulierung möglichst deutet bereits an, dass es Realitäten gibt, die dies unmöglich machen. Die verlässliche Grundschule und der flexible Nachmittag fanden bis zum 17.03.2020 Klassenübergreifend statt. Entsprechend dieser Betreuungsform verfügen wir über Personal und Räumlichkeiten. Eine Trennung nach Klassen ist uns als Träger nicht möglich. Anpassungen finden dahingehend statt, dass wir die Kinder in jeweils zwei Klassenstufen zusammenfassen und bis auf weiteres in zwei getrennten Gruppen (jeweils in Kirchardt und Berwangen) betreuen. Damit organisieren wir unser Angebot möglichst in konstanten Gruppen, die im Alttag voneinander getrennt betreut werden und die ein Nachvollziehen der Infektionsketten ermöglichen. 

Konzept der Gemeinde Kirchardt - Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen

Bis voraussichtlich zum Ende des Betreuungsjahres 2020-2021 wird der Betrieb der Kindertagesbetreuung per Landesverordnung (Corona-Verordnung Kita) geregelt. Somit ist langfristig von einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen auszugehen, der je nach Pandemieverlauf und gemäß des jeweils aktuellen Kenntnisstanden angepasst werden wird. 

In unserer Konzeption Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen finden Sie als Eltern die jeweils gültigen Vorgaben in ihrer Umsetzung in den Kindergärten in Kirchardt. Aufgrund der bisher sehr dynamischen Entwicklung erfolgt deren Präsentation online, sodass zeitnahe Anpassungen erfolgen können. 

Anpassungen in der Konzeption werden unter der Rubrik Aktuelle Informationen angezeigt. 

Weitere Differenzierungen erfolgen durch die Einrichtungen und sind dort in Erfahrung zu bringen. 

Bis zur Erstellung einer eigenen Konzeption für die verlässliche Grundschule/den flexiblen Nachmittag (Kernzeit) gelten die folgenden konzeptionellen Inhalten auch in der verlässlichen Grundschule/dem flexiblen Nachmittag.

Ausschlussgründe - 03.09.2020 (10:38)

Ausgeschlossen laut Corona-VO-Kita (vom 29.06.2020) von der Teilnahme an dem Betrieb der Kindertageseinrichtungen sind Kinder,

  1. die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder
  2. die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur oder Störungen des Geruchs-und Geschmackssinns aufweisen, oder
  3. deren Erziehungsberechtigte entgegen der Aufforderung der Einrichtung folgende Erklärung nicht vorgelegt haben:

Die Erziehungsberechtigten, deren Kind eine Kindertageseinrichtung besuchen, geben nach Aufforderung durch die Einrichtung eine Erklärung ab, dass

  • nach ihrer Kenntnis ein Ausschlussgrund vorliegt (siehe Absätze 1 und 2),
  • sie die Einrichtung umgehend informieren, sofern sie davon Kenntnis erhalten, dass solche Ausschlussgründe nachträglich eingetreten sind, und
  • sie ihr Kind bei Auftreten von Krankheitsanzeichen während der Betreuung umgehend aus der Einrichtung abholen.

Außerdem müssen die Regelungen der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne (CoronaVO EQ) in der jeweils geltenden Fassung berücksichtigt werden. Personen, die aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise testen zu lassen und sich bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft in Quarantäne zu begeben. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind.

Somit auch ausgeschlossen von der Teilnahme an dem Betrieb der Kindertageseinrichtungen sind Kinder,  die aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben -  bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses.

Außerdem wurde durch das Ordnungsamt der Gemeinde Kirchardt angeordnet,

  1. dass Kinder in deren Haushalt Personen einer häusliche Quarantäne unterliegen, diese Kinder für die Dauer der Quarantäne von der Betreuung in einer Kindertageseinrichtung und/oder der Betreuungsangebote an der Grundschule ausgeschlossen werden. 
  2. dass wenn für im Haushalt des Kindes lebende Personen ein Abstrich geplant ist bzw. angeordnet wurde, diese Kinder bis zur Bekanntgabe der Testergebnisse von der Betreuung in einer Kindertageseinrichtung und/oder der Betreuungsangebote an der Grundschule ausgeschlossen werden. 

Abstand und Maskenpflicht - 09.07.2020 (13:19)

In Zeiten der Pandemie gilt weiterhin: Abstand halten (1,5 Meter) und in öffentlichen Gebäuden Masken tragen. 

Auch wenn in Kindergärten Ausnahmen für Kinder und Fachkräfte gelten, sind alle Eltern und sonstige Personen die unsere Einrichtungen betreten, dazu verpflichtet, jeder Zeit Abstand zu halten und spätestens ab der Eingangstür zusätzlich einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. 

Das Betreten unserer Einrichtungen ohne Mund-Nasen-Schutz ist nicht gestattet. Personen die ohne Maske kommen oder diese nicht (richtig) tragen, dürfen unsere Einrichtungen nicht betreten. Dabei ist auch zu beachten, dass es sich um einen Mund-Nasen-Schutz handelt und nicht nur um einen Mund-Schutz. Masken müssen über Mund und Nase getragen werden. 

Lassen Sie sich also freundlich daran erinnern und nehmen Sie das ernst. Wenn Eltern sich nicht daran halten, kann dies auch zu einen Hausverbot führen bzw. auch eine Abmeldung des Kindes zur Folge haben. 

Gesundheitserklärung nach Ferien/Schließtagen - 06.08.2020 (8:27)

Immer nach Ferien/Schließtagen ist eine Gesundheitserklärung abzugeben. Darin erklären Sie,

1. dass nach Ihrer Kenntnis kein Ausschlussgrund vorliegt. Ausschlussgründe sind: 

  • wenn Kinder in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder
  • wenn für im Haushalt der Kinder lebende Personen ein Abstrich geplant ist bzw. angeordnet wurde, oder
  • wenn im Haushalt der Kinder Personen einer häuslichen Quarantäne unterliegen, oder
  • wenn Kinder eines der folgenden Symptome aufweisen
    • Fieber
    • Halsschmerzen, Heiserkeit
    • Akute Atemwegsbeschwerden (z.B. trockener Husten, Kurzatmigkeit, Atemnot)
    • Störungen des Geruchs- und Geschmacksinns 
    • Durchfall, Übelkeit (nicht nahrungsbedingt), oder

  • wenn Erziehungsberechtigte entgegen der Aufforderung der Einrichtung keine Gesundheitserklärung vorgelegt haben. 

2. dass Sie die Einrichtung umgehend informieren, sofern Sie davon Kenntnis erhalten, dass Ausschlussgründe (siehe Abs. 1) nachträglich eingetreten sind, und

3. dass Sie Ihr Kind bei Auftreten von Krankheitsanzeichen während der Betreuung umgehend aus der Einrichtung abholen. 

Hier die jeweils aktuellen Vorlagen:

Fortlaufende Gesundheitsbeurteilung und Meldungen - 06.08.2020 (8:28)

Oberste Priorität im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen hat der Schutz der Gesundheit. Dies macht bei bestehender Pandemielage die beständige Beurteilungen des Gesundheitszustandes des Kindes und seines Umfeldes erforderlich. 

Bei Symptomen

Beim Auftreten von Krankheitssymptomen ist der Gesundheitszustand Ihres Kindes jederzeit neu zu beurteilen. 

Tritt bei Ihrem Kind eines oder mehrere der folgenden Symptome auf

  • Fieber
  • Halsschmerzen, Heiserkeit
  • Akute Atemwegsbeschwerden (z.B. trockener Husten, Kurzatmigkeit, Atemnot)
  • Störungen des Geruchs- und Geschmacksinns 
  • Durchfall, Übelkeit (nicht nahrungsbedingt)

könnte es sich um eine COVID-19 Infektion handeln. 

Tritt eines oder mehrere dieser Symptome auf, darf Ihr Kind nicht mehr in einem Kindergarten oder in einem Angebot der Grundschulbetreuung betreut werden (vgl. §7 Corona VO BW, § 8 CoronaVO-Schule, §6 CoronaVO-KiTa). Das gilt unabhängig davon, ob ein COVID-19 Abstrich durchgeführt wurde. 

Treten diese Symptome erst im Betreuungskontext auf, muss das betreffende Kind sofort isoliert und von den Eltern abgeholt werden. 

Sie als Eltern sollten zunächst telefonisch die behandelnde Ärztin/ den behandelnden Arzt kontaktieren. Diese/Dieser entscheidet über die Notwendigkeit einer Behandlung bzw. eines Abstrichs. Zur Vermeidung einer möglichen Weiterverbreitung einer Infektion sollten unangemeldete Arztbesuche und der Kontakt zu weiteren Personen unterbleiben. Gemäß den aktuellen RKI-Empfehlungen sollten Personen mit den genannten Symptomen auf COVID-19 getestet werden, unabhängig davon, ob ein Kontakt zu einer COVID-19-infizierten Person bestand.

Erst wenn keine Beschwerden mehr vorliegen, kann eine Betreuung wieder in Erwägung gezogen werden. Eine schriftliche Bestätigung Ihrerseits ist erforderlich, in der Sie ggf. auch Angaben zum ärztlichen Urteil/zur Einschätzung des Gesundheitsamtes machen. Hier finden Sie eine Vorlage: 

"Schnupfen"

Wenn eines der folgenden Symptome alleine (das heißt ohne weitere Krankheitszeichen) auftritt, dann weist dies in der Regel nicht auf COVID-19 hin:

  • Schnupfen
  • Kopfschmerzen

In solchen Fällen sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Auch besteht nicht zwangsläufig ein Ausschlussgrund für eine Betreuung. 

Grundsätzlich gilt jedoch: Kranke Kinder gehören nicht in die KiTa oder in die Schule, sondern in die häusliche Fürsorge ihrer Familie. Dies gilt in Zeiten der Corona-Pandemie umso mehr. 

Begründeter Verdachtsfall

Wenn

  • a) Symptome einer COVID-19-Infektion vorliegen

und

  • b) Kontakt zu einem durch einen positiven Test bestätigten COVID-19-Fall bestand oder sich die symptomatische Person in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten hat.

Dann liegt ein begründeter COVID-19-Verdachtsfall vor. Begründete COVID-19-Verdachtsfälle sind dem Gesundheitsamt unverzüglich zu melden. Das Gesundheitsamt wird Sie in diesem Fall über die erforderlichen weiteren Maßnahmen wie z.B. Quarantäne informieren und beraten. Ferner müssen dem Gesundheitsamt umgehend die Daten aller Kontaktpersonen übermittelt werden.

Quarantäne und Abstriche

Einschlägige Erfahrungen haben gezeigt, dass durch schnelles Handeln Infektionen und flächendeckende Quarantänemaßnahmen verhindert werden können, wenn in folgenden Fällen eine unverzügliche Meldung an den Kindergarten erfolgt und/oder das Kind nicht mehr betreut wird: 

  • Für im Haushalt des Kindes lebende Personen ist ein Abstrich geplant bzw. angeordnet worden. 
  • Im Haushalt des Kindes lebende Personen befinden sich in Quarantäne. 

Bring- und Abholberechtigung - 02.07.2020 (9:39)

Wir gehen derzeit davon aus, dass nur Personen aus dem Haushalt des Kindes zum Bringen und Abholen das Grundstück bzw. die Räume des Kindergartens betreten. 

Sollten Personen außerhalb des Haushaltes Ihres Kindes zum Bringen oder Abholen kommen, 

  • müssen diese (wie bisher) als berechtigte Personen im Kindergarten dokumentiert worden sein;
  • müssen Sie als Sorgeberechtigte (während der Pandemie) dieses Bringen und Abholen dokumentieren und die Dokumentation 14 Tage aufbewahren. 

Somit ist es dem Gesundheitsamt möglich, bei einer Infektion, die Infektionsketten nachzuvollziehen. 

Dokumentieren Sie also bitte (formlos):

  • Name der Person 
  • Datum des Abholens/Bringens