Aktuelles: Gemeinde Kirchardt

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Zur Testpflicht im Kindergarten

Artikel vom 20.12.2021

Neue VO-Kita, aktuelles zur Testpflicht - 11.01.2022

Seit dem 10.01.2022 gilt die neue Corona-Verordnung Kita, welche auch die Testpflicht regelt. 

Link zum Kultusmisterium BW und zur aktuellen Verordung

Zur Testpflicht ist darin zu lesen: 

„§ 1a 
Testung

(1) Die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen (Einrichtungen) haben

1.     den am Betrieb der Einrichtungen teilnehmenden Kindern in jeder Woche des Betriebs drei Schnelltests im Sinne von § 1 Nummer 3 Corona-Verordnung Absonderung (CoronaVO Absonderung) oder zwei PCR-Tests im Sinne von § 1 Nummer 2 CoronaVO Absonderung in den Einrichtungen anzubieten oder

2.     den Erziehungsberechtigten die Nummer 1 entsprechende Anzahl an Antigentests zur Durchführung der Selbsttestung nach § 1 Nummer 4 CoronaVO Absonderung im häuslichen Bereich zu überlassen, sofern nach der Entscheidung des Trägers der Kindertageseinrichtung oder der Kindertagespflegeperson keine Testung nach Nummer 1 in der Einrichtung angeboten wird. 

Von dem Testangebot nach Satz 1 ausgenommen sind vollständig gegen COVID-19 geimpfte oder genesene Kinder, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben.

(2) Der zur Vermeidung eines Zutritts- und Teilnahmeverbots nach § 6 Absatz 1 Nummer 4 Buchstabe a erforderliche Testnachweis kann erbracht werden durch

1.       die Teilnahme an der Testung nach Absatz 1 Nummer 1, 

2.       die Vorlage eines Testnachweises im Sinne des § 5 Absatz 4 Satz 1 Nummer 3 CoronaVO, oder

3.       die Eigenbescheinigung der Erziehungsberechtigten nach ordnungsgemäß durchgeführtem Selbsttest im Sinne von § 1 Nummer 4 CoronaVO Absonderung auf dem von der Einrichtung vorgegebenen Musterformular, sofern nach Entscheidung des Trägers der Einrichtung oder der Kindertagespflegeperson die Testung nicht in der Organisationshoheit der Einrichtung durchzuführen ist, 

wenn der Nachweis nach den Nummern 2 und 3 spätestens am Tag einer nach Absatz 1 Nummer 1 angebotenen Testung oder zu einem von der Einrichtungsleitung festgelegten Zeitpunkt erfolgt. Die zugrundeliegende Testung darf im Falle eines Antigen-Schnelltests maximal 24 Stunden, im Falle eines PCR-Tests maximal 48 Stunden zurückliegen.“ 

Nachweistabellen - 21.12.2021

Nachweistabelle KW 2-7 mit Stand vom 21.12.2021, 14:08

Nachweistabellen KW 8-13 (werden noch bereitgestellt)

Nebeneffekte der Testpflicht - 21.12.2021

Testen und Separieren 

Mit der Testpflicht ab dem 10.01.2022 wird auch die Testpflicht im Infektionsfall verschärft. Dies bedeutet für 5 Betreuungstage eine tägliche Testpflicht und eine 5tägige Separierung der betroffenen Gruppe(n) im Alltag. 

Im offenen Konzept

Aufgrund des offenen Konzeptes im Kndegarten Goethestraße entfällt die Separierung und dafür sind dann alle Kinder für 5 Betreungstage testpflichtig.

Der Bus von Bockschaft nach Berwangen 

Im Infektionsfall in ener Gruppe im Kindergarten Höhenstraße wird das Separierungsgebot dann zu einem 5tägien Aussetzen der Busfahrten führen. In dieser Zeit müssen die betroffenen Eltern ihre Kindern dann selbst in die Einrichtung bringen. 

Vertretungssituationen 

Separierte Betreuungen von Gruppen sind in de Randzeiten deutlich persoalintesiver und die Einrichtungen verlieren wichtige Ressourcen in Vertretungssituationen. Dies kann für die Tage der Separierung auch Anpassungen in den Betreuungszeiten bedeuten. 

Weitere Konkretisierung durch das Land/Kultusministerium - 21.12.2021

Hier weitere Informationen aus dem Ministerium: 

  • Die Testpflicht umfasst drei Schnelltests oder zwei PCR-Tests in der Woche.
  • Für ungetestete Kinder gilt in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen grundsätzlich ein Zutritts- und Teilnahmeverbot.
  • Die Testungen können
    • entweder in der Einrichtung durchgeführt,
    • oder den Eltern zur Durchführung im häuslichen Bereich überlassen werden. In diesem Fall bestätigen die Eltern der Einrichtung schriftlich, dass die Testung mit negativem Ergebnis durchgeführt wurde; diese Möglichkeit gilt aber nicht für die Wiedereintrittstestungen, nachdem ein Infektionsfall in der Einrichtung aufgetreten ist. 
  • Darüber hinaus kann der erforderliche Testnachweis auch durch den von einer „Teststelle“, also von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung des Bundes, ausgestellten Bescheinigung erbracht werden.
  • Die zugrundeliegende Testung darf im Falle eines Antigen-Schnelltests maximal 24 Stunden, im Falle eines PCR-Tests maximal 48 Stunden zurückliegen. 
    • Wird in der Einrichtung zwar eine Testung angeboten, entscheiden sich die Eltern aber gegen eine Teilnahme ihres Kindes an dieser Testung in der Einrichtung, ist die Eigenbescheinigung der Eltern oder die Bescheinigung der Teststelle spätestens am Tag der Testdurchführung in der Einrichtung vorzulegen.
    • Gibt es kein Testangebot in der Einrichtung, entscheidet über den Zeitpunkt der Vorlage des Testnachweises die Einrichtungsleitung.
  • Ausnahmen von dieser Testpflicht gelten:
    • für Kinder, an denen ein COVID-19-Test aufgrund einer Behinderung nicht durchgeführt werden kann, sofern die vorliegende Behinderung und die Undurchführbarkeit durch eine ärztliche Bescheinigung glaubhaft gemacht wird,
    • für bereits immunisierte Kinder, also insbesondere für bereits von COVID-19 genesene Kinder.

Erste Skizze zur Umsetzung in Kirchardt - 20.12.2021

Elternbrief vom 20.12.2021

Anlage 1: Testbescheinigung - KW 2-7

Das wichtigste in aller Kürze:

  • Ab dem 10.01.2022 darf Ihr Kind nur noch getestet betreut werden bzw. die Einrichtung betreten. Sie brauchen also für den 10.01.2022 einen Testnachweis (einer anerkannten Teststation) oder dokumentieren einen von Ihnen durchgeführten Selbsttest (siehe Anlage 1).
  • Dies findet dann in folgendem Rhythmus jede Woche seine Fortsetzung:
    • Montag
    • Mittwoch
    • Freitag
  • Unabhängig von diesem Rhythmus, ist der jeweils erste Betreuungstag in einer Woche immer ein Tag mit Testnachweis/aktuellem Test. Wer also erst am Dienstag die Betreuungswoche beginnt, der kommt Dienstag getestet und setzt dann obigen Rhythmus fort.
  • Die Testkits erhalten Sie in der Einrichtung. 
  • Getestet wird entweder in einer Teststation oder zu Hause durch Sie als Eltern. Der Test darf höchstens 24 Stunden zurückliegen.
  • Wir verwenden nur Tests, die im vorderen/unteren Nasenbereich jeweils 3- bis 5-mal über die Nasenschleimheute gestrichen werden. Außerdem prüfen wir insbesondere im U3-Bereich den Einsatz von Lolli-Tests.
  • Außerdem wird es im Falle eines Corona-Positiv-Falls (nach PCR-Ergebnis) eine 5tägige Testpflicht für die betroffenen Gruppen/die betroffenen Gruppen geben. Dann gilt es an 5 Betreuungstagen täglich zu testen. Bei jedem weiteren positiven Befund in der Gruppe verlängert sich diese Testphase um weitere 5 Tage.

Was bisher bekannt ist - Stand 20.12.2021

Die aktuellste Pressemeldung des Kultusminsiteriums

Was wir bisher wissen: 

  • Die Testpflicht soll für alle Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahrs, die eine Kita oder Kindertagespflege besuchen, gelten. Demnach sollen Kinder nur dann die Einrichtung besuchen können, wenn ein negatives Testergebnis vorliegt.
  • Es ist vorgesehen, dass entweder drei Mal pro Woche ein Antigen-Schnelltest oder zwei Mal pro Woche ein PCR-Test vorgenommen wird.
  • Für den Wiedereintritt in die Einrichtung nach einem positiven Test in der Gruppe sollen die Kinder an fünf aufeinanderfolgenden Tagen getestet werden.
  • Es obliegt der Entscheidung des Träger, wo die Tests durchgeführt werden (in der Einrichtung oder zuhause mit Bescheinigung der Eltern).
  • Die Vorlage eines Testnachweises von in einer anerkannten Teststation ist ebenfalls möglich.

Hier finden Sie alle Informationen zur bisherigen Tesstrategie des Landes

Die Informationen zur biisherigen Strategie können zum Verständnis beitragen, da die kommende Testpflicht auf Elemente aus dieser Strategie zurückgreifen wird. Es gibt hier auch einige Erklärviedeos zur Durchführung eines Selbsttestes. 

Wir halten Sie auf dem Laufenden!